Knoten am Hals

Knoten am Hals können schmerzhaft oder schmerzlos sein. Sie können von störenden Begleiterscheinungen wie z.B. Missempfindungen beim Schlucken begleitet oder symptomlos sein und nur zufällig entdeckt werden.

Anzeichen

Grösser werdende Knoten am Hals sind als Schwellung sichtbar und können – müssen aber nicht – Missempfindungen beim Schlucken, Atemschwierigkeiten und Stimmänderungen verursachen.
Entzündliche Knoten am Hals sind schmerzhaft. Die Schmerzen sind oft das erste Anzeichen. Zumeist tastet man eine derbe Schwellung. Berührung kann die Schmerzen verstärken. Schmerzlose Knoten am Hals werden meist zufällig entdeckt, z.B. bei der Gesichtspflege.

Ursachen und Verteilung in der Bevölkerung

Ein Knoten am Hals kann verschiedene Gründe haben. Am häufigsten ist eine entzündliche Anschwellung eines Lymphknoten bei Infekten im Bereich des Halses, z.B. einer Mandelentzündung.
Seltener sind Eiteransammlungen (Abszesse). Gutartige und bösartige Tumore von Speicheldrüsen, Lymphknoten oder Schilddrüse sind möglich. Auch Zysten als Überbleibsel unserer Entwicklung im Mutterleib können am Hals auftreten.

Wohin kann man sich wenden?

Wenn Sie einen Knoten am Hals bemerken, ist es ratsam sich an den Hausarzt zu wenden. Insbesondere schmerzlose Knoten am Hals, welche über 2 Wochen nicht vergehen, benötigen eine fachärztliche Untersuchung beim Hals-Nasen-Ohren Arzt oder der auf der Poliklinik einer Hals-Nasen-Ohren Klinik eines grösseren Spitals.

Abklärungen und Möglichkeiten der Behandlung

Der Hals-Nasen-Ohren Facharzt beurteilt den Knoten am Hals durch Abtasten und sucht mittels einer kompletten Untersuchung von Hals und Rachen naheliegende Ursachen, welche z.B. mit einer Therapie gegen Bakterien behoben werden können.
Vor allem bei schmerzlosen Knoten am Hals wird  eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Eine Punktion des Knotens am Hals kann notwendig sein, um damit gewonnen Zellen unter dem Mikroskop zu Untersuchen. Die Behandlung erfolgt dann je nach gefundener Ursache mit Medikamenten oder einer Operation.

Zuständig am Inselspital Bern:

Hals-Nasen-Ohren-Poliklinik, Telefon: 031 632 29 41

Spezialsprechstunde

Krankheitsbilder

Schwindel ist die gestörte räumliche Wahrnehmung der Körperbewegung oder fälschliche Wahrnehmung einer Bewegung der Umgebung. Schwindelsymptome entstehen, wenn eine Person gestörte Sinneseindrücke hat, beispielsweise bei einem Ausfall des Gleichgewichtsorgans im Innenohr.

Schwindel führt oft zu Gleichgewichtsstörungen, Erbrechen, Übelkeit und Gangunsicherheit. Schwindel kann durch Kopfschmerzen, Tinnitus und anderen Symptomen begleitet sein und kann von Sekunden bis Minuten oder auch über Stunden, Tage bis wenige Wochen andauern.

Wohin kann man sich wenden

Die erste Anlaufstelle ist der Hausarzt. Je nach vermuteter Ursache des Schwindels kann er  Sie in unseres Schwindelzentrum überweisen, welches über spezialisierte Fachärzte und ein modernes Schwindellabor verfügt.